Hochgebirgsjagd - Teil 3: Bekleidung


Was bringt die beste Kondition, der ruhigste Puls und die präziseste Waffe, wenn Sie durch den konstanten Bergwind so ausgezehrt sind, dass Sie froh sind wenn Sie Ihre Schnürsenkel noch aufbekommen? – Nichts, denn Sie wären nicht in der Lage einen vernünftigen Schuss abzugeben, gerade auf hunderte von Metern wo alles stimmen muss.

Da die Witterungsbedingungen in extremen Höhen sich schnell ändern können, müssen Sie sich mit Ihrer Kleidung darauf anpassen können. Die Ideale Bekleidung ist also:

- Variabel
- Atmungsaktiv
- Warm
- Windabweisend
- Bewegungsoptimiert

Naturfasern – das Beste für Jagdbekleidung

Mikroskopisch betrachtet kann man eine Naturfaser und eine Kunstfaser so vergleichen, wie einen Baumstamm mit Rinde und ein Plastikrohr. Die Naturfaser ist offenporig und kann Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben. Ferner verfügen Naturfasern über Lufteinschlüsse die zu einer weitaus besseren Isolation führen. In der Praxis fühlt man sich dann in natürlicher Kleidung über ein weiteres Temparaturspektrum  wohl.

Vorteile von Naturfasern anhand von Wolle in der Jagdlichen Praxis

- Natürliche Thermoregulations-Eigenschaft, da Wollwaren bis zu 85% aus Luft bestehen und durch ihre Mikrostrukturierung das Ausleiten der warmen Körperluft verhindern.
- Schwer entflammbar, daher keine Gefahr am Lagerfeuer
- Natürliche Selbstreinigung, Ihre Jagdkleidung bleibt daher nahezu geruchsneutral. Wolle riecht nach kurzem Lüften wieder neutral und frisch.
- Reine Wolle ist antistatisch
- Wolle reflektiert Licht weniger, man „verschmilzt“ besser mit der Umgebung


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